Laut Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (71 echte Angebote, Stand August 2026) kostete der PV-Teil einer Anlage mit 9 bis 10 kWp im Mittel rund 1.410 € pro kWp, ein Speicher mit 8 bis 10 kWh rund 410 € pro kWh. Für 10 kWp mit 10 kWh Speicher ergibt das rechnerisch etwa 18.000 €. Den Endpreis bestimmen Dachbelegung, Speichergröße und Elektroarbeiten. Wir weisen diese Positionen im Angebot getrennt aus. Mehr dazu im Beitrag zu Photovoltaik-Kosten für ein Einfamilienhaus in Berlin und Brandenburg.
Photovoltaik in Berlin – für Einfamilienhaus, Altbau und Eigentümergemeinschaft
Unser Firmensitz liegt in Berlin-Lichtenberg. Von hier aus planen und bauen wir Solaranlagen für Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser in den Berliner Außenbezirken. Für jedes Gebäude klären wir Dach, Elektrik und die Nutzung des Solarstroms.
Wir prüfen mit Ihnen, ob ein Speicher sinnvoll ist, welche Berliner Solarpflicht für Ihr Vorhaben gilt und welche Förderung durch SolarPLUS möglich ist.
seit 2015
familiengeführt in zwei Generationen
Berlin-Lichtenberg
Firmensitz in der Normannenstraße 40
50+
realisierte Anlagen in Berlin
BDSH
Mitglied im Bundesverband des Solarhandwerks
Solaranlagen in Berlin: unsere Projekte
Berlin ist unser größter Referenzstandort im Servicegebiet. Die hier veröffentlichten Anlagen zeigen, wie unterschiedlich Berliner Dächer belegt werden.
Was unsere Berliner Projekte zeigen
Die veröffentlichten Berliner Anlagen des Jahres 2025 reichen von 3,00 bis 21,81 kWp. Damit ist die Dachbelegung je nach Gebäude sehr unterschiedlich.
Die meisten der hier gezeigten Einfamilienhaus-Anlagen liegen zwischen 8,8 und 14 kWp.
Die meisten unserer Berliner Projekte liegen in Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick.
Aus der Praxis: Auf Berliner Dächern entscheiden Gauben, Schornsteine und Schatten oft stärker über die Modulbelegung als die reine Dachgröße. Deshalb prüfen wir die tatsächlich nutzbaren Flächen vor dem Angebot.
FÜR IHR ZUHAUSE
PV-Anlage für Ihr Einfamilienhaus in Berlin
Für Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser prüfen wir zuerst Dach, Zählerschrank und Stromverbrauch. Daraus ergibt sich eine Anlagengröße, die zu Ihrem Haus und möglichen späteren Verbrauchern passt.
Ein Stromspeicher macht Solarstrom auch am Abend nutzbar. SolarPLUS S fördert die neue PV-Anlage bei Einfamilienhäusern nur zusammen mit einem Speicher; Zählerschränke und denkmalgerechte Ausführungen sind eigene Förderbausteine.
Eine Wallbox können wir von Beginn an mitdenken. Haben oder planen Sie eine Wärmepumpe, legen wir die Anlage auf den höheren Stromverbrauch aus.
Was im Angebot stehen sollte
- Belegung der nutzbaren Dachflächen
- Erwarteter Ertrag und angenommener Eigenverbrauch
- Komponenten und Speichergröße
- Arbeiten am Zählerschrank und Netzanschluss
- Zuständigkeiten für Montage und Anmeldung
BESTAND IN BERLIN
Photovoltaik auf Berliner Altbau- und Bestandsdächern
Gauben, Schornsteine, Dachaufbauten und Statik begrenzen auf älteren Berliner Häusern oft die nutzbare Fläche. Deshalb planen wir die Belegung nach den Flächen, die tatsächlich frei und ausreichend besonnt sind – nicht nach der Dachgröße.
BERLINER REGELN
Solarpflicht in Berlin: Wann ist eine PV-Anlage nötig?
Seit 2023 gilt in Berlin eine Solarpflicht für Neubauten und für bestehende Gebäude, deren Dach wesentlich umgebaut wird. Sie betrifft Gebäude mit mehr als 50 m² Nutzfläche.
| Vorhaben | Vorgabe nach Solargesetz Berlin |
|---|---|
| Neubau | Mindestens 30 % der Bruttodachfläche mit Photovoltaik belegen. |
| Wesentlicher Dachumbau im Bestand | Mindestens 30 % der Nettodachfläche mit Photovoltaik belegen; für kleinere Wohngebäude gelten Leistungsgrenzen. |
| Bestehendes Gebäude ohne wesentlichen Dachumbau | Aus diesem Anlass entsteht keine neue Solarpflicht. |
Das Gesetz sieht Ausnahmen und andere Erfüllungswege vor, etwa bei technischen Hindernissen, bestimmten Norddächern oder Solarthermie. Wir prüfen die Dachplanung anhand der Informationen der Senatsverwaltung.
Aus der Planung: Wenn eine Dachsanierung ansteht, sollte die PV-Anlage früh in die Abstimmung mit dem Dachdecker. So lassen sich Dachaufbau, Leitungswege und Gerüst gemeinsam planen.
STAND: SEPTEMBER 2026
Welche Förderung gibt es für Solaranlagen in Berlin?
SolarPLUS ist das Berliner Zuschussprogramm. Für Eigenheime gibt es SolarPLUS S, für größere Projekte wie Mehrfamilienhäuser SolarPLUS L. Daneben können ein KfW-Kredit und die Einspeisevergütung relevant sein.
SolarPLUS S
Für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser. Den Zuschuss für eine neue PV-Anlage gibt es nur zusammen mit einem Stromspeicher. Laut Förderrichtlinie 2026 steigt die Pauschale pro voller kWp-Stufe um 250 Euro; bei 10 bis 10,99 kWp sind es 2.500 Euro. Für einen förderfähigen neuen oder ertüchtigten Zählerschrank können 750 Euro hinzukommen, wenn die Kosten inklusive Einbau mindestens 1.160 Euro betragen. Auch denkmalgerechte Anlagen sind ein eigener Förderbaustein.
SolarPLUS L
Für Mehrfamilienhäuser, WEGs, Gewerbe und Nichtwohngebäude. Das Programm unterstützt je nach Vorhaben Speicher, Messplätze, Gutachten und besondere Anlagenformen.
Weitere Wege
Der KfW-Kredit 270 kann PV und Speicher finanzieren. Für eingespeisten Strom kann eine EEG-Vergütung gelten. Kredit, Zuschuss und Vergütung sind unterschiedliche Bausteine.
Vor der Beauftragung prüfen: Förderanträge werden online gestellt. Bei SolarPLUS S kann ein Projektbeginn vor der Antragstellung nur auf eigenes finanzielles Risiko erfolgen. Bei SolarPLUS L muss die Eingangsbestätigung der IBB Business Team GmbH vor einem verbindlichen Auftrag oder einer Anzahlung vorliegen. Eine Eingangsbestätigung ist noch keine Förderzusage.
In der Beratung sagen wir Ihnen, ob SolarPLUS für Ihr Vorhaben infrage kommt. Den Antrag stellen Sie selbst online bei der IBB Business Team GmbH.
ANSCHLUSS UND ZÄHLER
Anmeldung bei Stromnetz Berlin
Eine neue Solaranlage muss vor dem Netzbetrieb mit Stromnetz Berlin abgestimmt werden. Wir übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber und klären, welche Arbeiten am Zählerplatz nötig sind.
Kommt später eine Wallbox oder Wärmepumpe hinzu, prüfen wir die Anforderungen an steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG. Für das Berliner Netz nennt das Preisblatt 2026 für Modul 1 eine pauschale Netzentgeltreduzierung von 123,18 Euro netto im Jahr.
Auch den Eintrag Ihrer Anlage im Marktstammdatenregister übernehmen wir.
Bei der technischen Planung klären wir
- Leistung der neuen Anlage und Netzanschluss
- Zählerplatz und mögliche Umbauten
- Einbindung von Speicher und weiteren Verbrauchern
- Unterlagen für Stromnetz Berlin
VERSORGUNGSSICHERHEIT
Solarstrom auch bei Stromausfall?
Eine übliche netzgekoppelte PV-Anlage schaltet bei einem Stromausfall ab. Für eine Versorgung im Haus braucht es ein dafür ausgelegtes Not- oder Ersatzstromsystem mit passenden Komponenten und Stromkreisen.
Der Stromausfall im Berliner Südwesten dauerte im Januar 2026 rund 100 Stunden. Stromnetz Berlin bezeichnete ihn als den längsten Ausfall der Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg. Für die Planung ist entscheidend, welche Geräte im Ernstfall weiterlaufen sollen und wie lange.
Was soll im Ausfall weiterlaufen?
Licht, Kühlung, Internet oder ausgewählte Steckdosen lassen sich je nach System absichern. Eine Wärmepumpe benötigt deutlich mehr Leistung; ihre Versorgung muss gesondert geprüft werden.
Seit dem Ausfall im Januar fragen uns Berliner Kunden häufiger nach Not- und Ersatzstrom.
VOM DACH ZUM SOLARSTROM
So läuft Ihr PV-Projekt in Berlin ab
Erstgespräch
Wir klären Ihre Ziele, das Gebäude und den bisherigen Stromverbrauch.
Prüfung vor Ort
Wir sehen uns Dach, Ausrichtung, Verschattung und Zählerschrank an.
Konzept für das Gebäude
Wir legen Modulbelegung, Speichergröße und die Arbeiten am Zählerschrank fest.
Angebot und Förderung
Sie erhalten eine Planung mit Komponenten, Ertragsannahmen und Hinweisen zu möglichen Förderwegen.
Montage und Anmeldung
Unsere Montageteams setzen die Anlage um; die Netzbetreiber-Anmeldung stimmen wir mit Stromnetz Berlin ab.
Einweisung und Service
Wir erklären Ihnen die Anlage und bleiben für Fragen, Service und Erweiterungen erreichbar.
AUS BERLIN FÜR BERLIN
Ihre Ansprechpartner in Berlin
Norman Kapitola, Geschäftsführer, begleitet die Planung von Solaranlagen und Energiesystemen. meinStrom hat seinen Sitz in Berlin-Lichtenberg; die Ausstellung befindet sich in Ahrensfelde OT Eiche an der Stadtgrenze.
Laura Kapitola, Geschäftsführerin und Fachberaterin PV- und Speichertechnik (TÜV), ist Ihre Ansprechpartnerin für Speicher, Service und Wartung.
Häufige Fragen zu Photovoltaik in Berlin
Was kostet eine Solaranlage mit Speicher in Berlin?
Gibt es in Berlin eine Solarpflicht?
Ja, für Neubauten und wesentliche Dachumbauten an Gebäuden mit mehr als 50 m² Nutzfläche. Neubauten müssen grundsätzlich 30 % der Bruttodachfläche, betroffene Bestandsgebäude 30 % der Nettodachfläche mit PV belegen. Das Gesetz sieht Ausnahmen und alternative Erfüllungswege vor.
Welche Förderung gibt es in Berlin für Solaranlagen?
Das Land Berlin fördert Solaranlagen mit SolarPLUS. Für Eigenheime gibt es den Zuschuss zur neuen PV-Anlage über SolarPLUS S nur zusammen mit einem Speicher. SolarPLUS L richtet sich an größere Projekte wie Mehrfamilienhäuser. Hinzu kommen je nach Vorhaben ein KfW-Kredit und die EEG-Einspeisevergütung.
Lohnt sich Photovoltaik auf einem Berliner Altbau?
Oft ja, wenn nutzbare Dachfläche, Statik und Elektrik passen. Gauben, Schornsteine und Dachaufbauten können die Planung verändern. Wir prüfen das Gebäude vor Ort und rechnen den erwarteten Ertrag für die tatsächlich belegbaren Flächen.
Funktioniert meine Solaranlage bei einem Stromausfall?
Nur mit einem dafür ausgelegten Not- oder Ersatzstromsystem. Eine normale netzgekoppelte Anlage schaltet bei Netzausfall ab. Welche Stromkreise weiter versorgt werden können, hängt von Speicher, Wechselrichter und Installation ab.
Wer meldet die PV-Anlage bei Stromnetz Berlin an?
Die Netzbetreiber-Anmeldung übernehmen wir. Wir stimmen dabei auch die Anforderungen an Zählerplatz und Netzanschluss ab. Auch den Eintrag im Marktstammdatenregister erledigen wir für Sie.
PASSEND ZUM GEBÄUDE
Unsere Leistungen in Berlin
Photovoltaik für Ihr Haus in Berlin
Wir prüfen Dach und Elektrik und zeigen Ihnen eine passende Planung mit den aktuellen Berliner Förderwegen.
Direkt an Berlin angrenzend
Quellen und Aktualität
Stand 24. September 2026. Preise: Verbraucherzentrale, Preisindex Photovoltaik (Stand 28. August 2026) · Solarpflicht: Senatsverwaltung Berlin · Förderung: IBB Business Team, SolarPLUS S, Förderrichtlinie 2026, Senat zum Neustart 2026 · Finanzierung: KfW 270 · Netzentgelte: Stromnetz Berlin, Preisblatt 2026 · Stromausfall: Stromnetz Berlin, 8. Januar 2026. Förderbedingungen und Fördertöpfe vor Veröffentlichung erneut prüfen.